News

  • 242x161.jpgDrei weitere Architektursalons werden demnächst in München, Stuttgart und NRW die Pforten eröffnen. Was Hamburgs Architektenschaft seit Juni an Ausstellungen, Symposien, Diskussionen,  Architekten-Kochclubs und anderen Veranstaltungen geboten bekommt,  wird dann auch in den anderen Städten den Kollegen zugänglich sein.

News

  • 242x161.jpg

    Im Rahmen des Wettbewerbs "Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“ sind im Schaufenster des AIT - ArchitekturSalons vom 04.02.2010 bis zum 10.04.2010 alle fünf Preisträger der Wettbewerbsaufgabe “Alles Fassade oder was?” präsentiert. Gefragt waren kreative Ideen für das bisher noch unbebaute Grundstück der historischen Bauakademie in Berlins Mitte.

Grußwort

  • janstormerJan Störmer heißt AIT in Hamburg willkommen
    mehr ...

Partner

Banner

Archiv

 
 
wildwildeast_klein.jpg

Wild wild East

Mitteleuropäische Architekturzeitschriften sind extrem kurzsichtig oder extrem weitsichtig . Die architektonische Halbdistanz ist ihre Sache nicht. Entweder werden west, süd- oder nordeuropäische Bauten gewürdigt oder das Interesse richtet sich gleich auf Fernost oder Nordamerika. Das naheliegende gleich hinter Berlin wird in der architektonischen Fachöffentlichkeit deshalb leider zu oft ausgeblendet.  

Mit einer rauschenden Vernissage eröffnete am 22. Oktober die Ausstellung „Wild Wild East“ im Hamburger AIT- ArchitekturSalon. Rund 60 Büros der „New Generation“ aus Osteuropa stellen ihre Vision von Architektur anhand von realisierten Projekten vor. Mit dieser Ausstellung will die AIT ein Augenmerk auf die Vielfalt und Besonderheit der architektonischen Landschaft unserer östlichen Nachbarn setzen. So wurde bei traditionellem Borschtsch und erfrischenden Getränken den jungen Architekten nach den Laudatien von Dr. Peter Kuczia (agn Niederberghaus und Partner, Ibbenbühren) und Krunoslav Ivanisin( Ivanisin Kabashi Arhitekti, Zagreb) große Aufmerksamkeit geschenkt. Interessierte haben noch bis zum 12. November Gelegenheit, die jungen Wilden aus dem Osten Europas im AIT- ArchitekturSalon in Hamburg aufzuspüren.

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 22. September 2009 | 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 23. September 2009 bis 12. November 2009

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem plonischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.

 

 

Übersicht der teilnehmenden Büros

 

3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll

HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
medusa group, Bytom, Poland | www.medusagroup.pl
mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu

 
 

 

Splitterwerk und die "Wall Tattoos"

Die dritte Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon wird durch die österreichische Architektengruppe Splitterwerk gestaltet. Splitterwerk inszenierte die performative Licht-Raum-Installation zum ersten Mal im Rahmen der 11. Architektur Biennale in Venedig 2008 im Erdgeschoss der Scuola dei Mercanti. Die Projektionen werden dabei nicht als „all-over-projections“, sondern als partielle, an verschiedenen Positionen des Raumgefüges erscheinende und dann wieder verschwindende räumlich wirksame „illuminated wall-tattoos“ impliziert. Dabei werden den Besuchern virtuelle Ausblicke in die Welt der Ornamentik gewährt. Es entsteht ein ruhiger kontemplativer Ort, der seine Dynamik aus einer langsamen und oft kaum merkbaren Veränderung bezieht. Durch die szenische Inszenierung der zeitlichen und räumlichen Abfolge dieser Lichtbildprojektionen wird, neben der Verformung des Raumes durch die Ornamentik, eine zusätzliche Veränderung der Raumwahrnehmung erzielt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der dynamisch-performativen Veränderung des Raumes.
Die ephemer-temporäre Arbeit wird im AIT-ArchitekturSalon dreimal täglich sichtbar sein. Die Licht-Raum-Installation wird anlässlich des Hamburger Architektur Sommers 2009 im AIT-ArchitekturSalon Hamburg unter dem Titel „RAUMLICHT“ ein zweites Mal inszeniert und unter Berücksichtigung des gegebenen Raumgefüges neu interpretiert. Der Besucher wird von visuellen Eindrücken umspült und erfährt hierdurch den Raum auf eine bisher unbekannte Art und Weise.

Splitterwerk ist eine Werkstätte der Bildenden Künste mit Sitz in Österreich und versteht sich selbst nicht als kontinuierliche Gruppe sondern eher als wechselndes Forschungs- und Ausführungsteams innerhalb eines Labels. Das Label besteht mittlerweile seit über 20 Jahren und hat sich in dieser Zeit einen internationalen Ruf erarbeitet. Von Beginn an arbeitet Splitterwerk im Sinne eines erweiterten Kunstbegriffs transdisziplinär an Projekten zwischen Malerei, Installation, Baukunst und Neue Medien, die sich in exemplarischer Weise mit der zunehmenden Verschränkung von gebauten und medialen Räumen befassen. Die Erforschung von experimentellen Oberflächen, von Beschichtungen und Reliefs aus computergenerierten Mustern bis hin zu elektronisch gesteuerten, bisweilen interaktiven Projektionen oder selbstleuchtenden Oberflächen, führt Splitterwerk zu einer grundsätzlichen Neubewertung nicht nur des Ornamentalen, sondern insgesamt der Oberfläche in der Bildenden Kunst. Die Gruppe hatte Ausstellungen unter anderem in der Secession Wien, auf der Ars Electronica in Linz, der Biennale Venedig, der Biennale Sao Paulo, der Documenta in Kassel und im National Art Museum of China in Peking. 

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 30. Juli 2009

Ausstellungsdauer: 31. Juli 2009 bis 10. September 2009

 

 
homepage_smithsons_142mal208.jpg

Alison & Peter Smithson - from the house to the future

Mit der Ausstellung über das britische Architektenehepaar Alison und Peter Smithson holt der AIT-ArchitekturSalon eine der aktuell bedeutendsten Ausstellungen nach Hamburg.

Die Werkschau beleuchtet die Arbeit der Smithsons, die in der modernen Bewegung der Nachkriegszeit als Architekten und Mitglieder des Team 10 eine bedeutende Rolle einnahmen. Der Fokus der Ausstellung liegt auf der „Kunst des Wohnens“, welche für die Smithsons zeitlebens Mittelpunkt der Entwurfsarbeit war. Das Zuhause war für sie stets ein besonderer Ort, der auf die Umgebung, alltägliche Bedürfnisse und individuelle Nutzungsschemata eingehen sollte.
 
Die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon bezieht sich auf Entwürfe und Konzepte für Wohnhäuser - eines ihrer visionärsten Projekte war das „Haus der Zukunft“ (1955-56). Die Kuratoren Prof. Max Risselada und Prof. Dirk van den Heuvel von der TU Delft beschäftigten sich intensiv mit dem Werk der Smithsons, deren Arbeit in Delft besondere Spuren hinterlassen hatte, da die holländische Universitätsstadt auch ein Wirkungsort von Team 10 gewesen war. Die Ausstellung geht aus dieser umfangreichen Forschungsarbeit hervor und ist noch in enger Zusammenarbeit mit dem kurz darauf verstorbenen Peter Smithson entstanden. Gezeigt wurde sie unter anderem im Design Museum in London und im Witte de With in Rotterdam. Sie tourte dann durch England und Spanien und wurde auch im Rahmen der Madrider Architektur Woche in der Faudación Arquitectura COAM in Madrid präsentiert. Nach der Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Hamburg wird sie dann Ende des Jahres 2009 final im MOMA in New Yorkgezeigt. Die Ausstellung ist aufgrund der wissenschaftlichen Tiefe und der Bedeutung der Arbeit der Smithsons für die späte Moderne bedeutend. Sie steht auch in Verbindung mit der aktuellen Debatte um den Wohnkomplex Robin Hood Gardens in London, eine von den Smithsons realisierte Wohnvision aus den späten 60er Jahren. Derzeit wird diskutiert ob dieser Komplex aufgrund sozialer Schwierigkeiten und baulicher Mängel abgerissen werden soll. Ein Forschungsprojekt der Greenwich University in London zu diesem Thema wird im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2009 ebenfalls gezeigt. Die Arbeit der Smithsons wird während des Hamburger Architektur Sommers 2009 somit zweifach gewürdigt und erhält große Aufmerksamkeit.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 12. Juni 2009
Ausstellungsdauer: 12. Juni 2009 bis 23. Juli 2009 Danksagung:
 

Danksagung:


Die Ausstellung ‘Alison & Peter Smithson – from the House of the Future to a house of today’ wurde von Max Risselada von der Architekturfakultät der TU Delft, Niederlande zusammengestellt und in Zusammenarbeit mit James Peto vom Design Museum London erstellt, wo die erste Präsenatation der Werke im Dezember 2003 stattgefunden hat.Das Konzept der Ausstellung wurde gemeinsam mit Peter Smithson (verstorben im März 2003), Beatriz Colomina (Princeton University) und Dirk van den Heuvel (TU Delft) entwickelt.
 
Produktions-Assistent: Thijs de RuiterModelle: Bart Akkerhuis, Thijs de Ruiter en Harm ScholtensFotos: David Grandorge (Lonen), Sandra Lousada (London), Pavel Stecha (Praag).Hochzeitsfahnen: Christina Coridou (Delft)
 
Ein besonderer Dank geht an das Archiv der Familie Smithson in Stamford für die Unterstützung in der Vorbereitung und den langjährigen Gebrauch der Original-Dokumente sowie den Möbelhersteller Axel Bruchhauser von TECTA Lauenforde, in dem die Smithsons während ihrer letzten Lebensjahre einen treuen Auftraggeber fanden.
 
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. 

 

 
generationreisbrett_142mal208.jpg

Generation Reisbrett

Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?

In den 20 oder 30 Jahren, die zwischen dem Diplommodell und den aktuellen Bauten der heute 40 oder 65jährigen liegen, zeigt sich das Ankommen in der Realität der wirtschaftlichen und bautechnischen Zwänge, das Kapitulieren vor dem vorgeblichen Mainstream oder das Treubleiben über jede Modeströmung hinweg. Kaum einmal wird soviel Herzblut und auch soviel Mühe in den Modellbau gesteckt, wie in das studentische Diplom, das Abschluss- und Kulminationspunkt der Studienzeit ist – und das danach bestenfalls auf dem elterlichen Speicher verschimmelt und jedes Jahr aufs Neue zu einem Anruf der Mutter führt, ob man das sperrige Ding denn nun endlich zum gleichnamigen Sperrmüll stellen dürfe.
Für den AIT-ArchitekturSALON erkundigte sich das Hamburger AIT-Team bei zahlreichen renommierten Architekten und Innenarchitekten. Manche versicherten glaubhaft, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, andere machten obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Verlustes verantwortlich. Doch von vielen erhielten wir die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zur Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf diese Weise erhalten die Hamburger nun die Gelegenheit zu sehen, wie bei Roman Delugan alles begann und was die GRAFT’s in Ihrer Lehrzeit alles erdachten. Einer der Angefragten hatte sein Modell in einem rituellen Akt mit Benzin übergossen und mit einerFeuerbestattung entsorgt. Zum Glück bannte er dies alles auf Super 8 (für die älteren unter den Lesern: Es handelt sich dabei um schmalspurigen Zelluloidfilm, den Vorgänger von Video und Digicam). Diese historische Aufnahme zeigen wir im AIT Architektursalon natürlich ebenfalls.
Als Referenten der Ausstellungsvernissage haben wir mit Georg Gewers einen typischen Vertreter der Architekten-Generation Ü40 gewonnen, der die 20 Jahre zwischen Diplom und architektonischem Ist-Zustand aus persönlicher wie allgemein architektonischer Sicht analysieren wird – stets auf der Suche nach dem bewahrten oder verloren gegangenen oder gereiften architektonischen Ich.

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 04. Juni 2009

Ausstellungsdauer: 05. Juni 2009 - 01. Juli 2009